Von Frankfurtern, über Currywurst, Weisswurst und Wienerwurst, zurück zu den Frankfurtern
Eine ereignisreiche Woche hat nun ihr Ende gefunden. Vor gut eineinhalb Wochen ging es für mich zum "Erdinger Alkoholfrei" Teammeeting nach Berlin. Keine Kompressionssocken, Aerohelme und Wetsuit oder Gespräche über zukünftige Wettkämpfe etc.
Update nach Obertrum
Eine ereignisreiche Woche hat ein Ende gefunden. Mein Trip begann bereits letzte Woche Samstag in Wien. Am Sonntag stand mein Start über die Mitteldistanz in Obertrum am Programm. Eine Veranstaltung die sich vor Challenge- und Ironmanbewerben nicht verstecken muss. Top organisiert mit internationaler Konkurrenz und saftigem Preisgeld.
Ich fühlte mich in allen Disziplinen stark und blickte auf ein spannendes Rennen. Ziel war es einmal mehr den letzten Saft aus dem Körper zu pressen. Ich war bereit, "Don Tardo" war es. Also los!
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...vorab muss ich mich bei meinen treuen Lesern für meinen späten Blogentry entschuldigen. Meine letzte Woche gestaltete sich äußerst stressig mit dem Finale meiner Diplomarbeit für Eventmanagement. Aber nun zum Rennen: Über 100Pros hatten genannt. 2500 Starter insegsamt. Es war mein 2. Start als Profi. Die Aufregung war da, keine Frage. Neben mir standen einige der weltbesten Männer. Ein Starterfeld das nur von der WM etwas getopt wird.
Geglückter Saisonabschluss!
Rang 2. beim international besetzten Tristar 111 in Split. Was für ein Rennen. Mit 1km Schwimmen im Meer, 100km am Rad, und 10km per pedes- eigentlich kein Problem, oder? Wäre da nicht die Würze der Distanzen. Die Würze lag eindeutig bei den Höhenmetern und der Hitze, die während dem Rennen herrschte. Das Profifeld selbst war klein aber fein. The man to beat des Tages war wohl Dejan Patrcevic. Als Localhero, kennt er die Strecke aus dem FF, trainiert ständig unter heißen Bedingungen und befand sich in Höchstform. (beendete er doch erst ende August einen Langdistanzbewerb in 8std11min!). Mit am Start auch Jürgen Stilgenbauer, auch er hat einige Topergebnisse mit Streckenrekorden etc. Oder etwa Andreas Fuchs, der stärkste Radfahrer an diesem Tag mit den sicher besten Karten für so ein hartes, radlastiges Rennen. Geheimfavorit Christian Birngruber, der als Amateur startete war auch nicht ganz außer acht zu lassen.
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Bilder sagen mehr als Tausend Worte. Es hätte DAS Rennen werden können. Fakt ist: Disqualifikation. Wie in einem schlechten Film. Doch der Reihe nach: Start war um 13:30. Perfekte Bedingungen. Das Rennen war ganz gut besetzt. Aus nationaler Sicht galt es beispielswiese Mario Fink (8. von Ironman Klagenfurt!!!), Lukas Hollaus (amtierender Staatsmeister über die Kurzdistanz), oder etwa Christoph Lorber (Europacupstarter); international war es etwa aus dem Hause Erdinger Christian Brader (WM 16. beim Ironman Hawaii!!!).
Der Schwimmpart verlief weitgehend reibungslos. Der Abstand zur Spitze hielt sich in Grenzen, und ich konnte als 5. mit nur einer Minute Rückstand auf die Spitze das Wasser verlassen. Das effektive Schwimmen der letzten Wochen machte sich schnell bezahlt. Nach einem schnellen Wechsel fuhr ich am Rad schon nach wenigen Kilometern auf den 2. Gesamtrang vor. Die Beine am Rad waren zwar nicht die besten, jedoch ausreichend um in der letzten Runde auf den bis dato führenden Mario Fink aufzuschließen. Dann die Hiobsbotschaft eines äußerst motivierten Wettkampfrichters. Disqualifikation! Ohne jede Vorwarnung; Punkt und Komma. Aus! Ich war einfach im falschen Film.
Foto Oliver Deutsch
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