• 27.Jan. 22:43 Philipp Podsiedlik - Triathlet: Did it! 1500m in 18:51.9; inkl. 400er Bestzeit von 4:51.5 ;-) Bin zufrieden- das Schwimmtraining fruchtet, auch wenn sich zum Schluss eine kleine Explosion einschob. Nebraska!

Geglückter Saisonabschluss!

Prerace: v.l.n.r Mark

Rang 2. beim international besetzten Tristar 111 in Split. Was für ein Rennen. Mit 1km Schwimmen im Meer, 100km am Rad, und 10km per pedes- eigentlich kein Problem, oder? Wäre da nicht die Würze der Distanzen. Die Würze lag eindeutig bei den Höhenmetern und der Hitze, die während dem Rennen herrschte. Das Profifeld selbst war klein aber fein. The man to beat des Tages war wohl Dejan Patrcevic. Als Localhero, kennt er die Strecke aus dem FF, trainiert ständig unter heißen Bedingungen und befand sich in Höchstform. (beendete er doch erst ende August einen Langdistanzbewerb in 8std11min!). Mit am Start auch Jürgen Stilgenbauer, auch er hat einige Topergebnisse mit Streckenrekorden etc. Oder etwa Andreas Fuchs, der stärkste Radfahrer an diesem Tag mit den sicher besten Karten für so ein hartes, radlastiges Rennen. Geheimfavorit Christian Birngruber, der als Amateur startete war auch nicht ganz außer acht zu lassen.

Um 8:00 fiel dann der Start zur ersten Auflage des Triastar 111 in Split. Schnell konnte ich mich gemeinsam mit einem Staffelschwimmer an die Spitze setzen, und konnte dann auch als 1. mit dem Staffelschwimmer das Wasser verlassen. Das Schwimmen selbst machte richtig Spaß und fühlte sich unerwartet gut an. Alleine gegen die Naturgewalten, ohne Neopren; Hammer! Im Nacken aber auch schon die Verfolger.

Nach einem schnellem Wechsel verlies ich gemeinsam mit Patrcevic die Wechselzone. Von Beginn an ging es richtig zur Sache. Schon bald übeholte mich Birngruber der sich in weiterer Folge an die Spitze setzte, mit einem deratigen Tempo, dass ich wusste dass es nicht lange gut gehen konnte. Patrcevic folgte. Ich versuchte mein Tempo zu halten, wobei selbst ich hoch pokerte und nach der ersten Stunde Sprintdistanzwattwerte hatte, selbst nach der 2. Stunde hatte ich noch immer rund 300W Schnitt- auch eher Kurzdistanzwerte...

Doch das hohe Tempo bekamen alle zu spüren. Ob in Exposionen oder Stürzen. Ausnahmen gab es keine =) Meine letzte Stunde glich dann mehr einer härteren Grundlagenausfahrt. Die den Schnitt nochmal richtig drosselte. 100km mit 1600Hm und heißem Wind hatten es einfach richtig in sich. Jürgen Stilgenbauer meinte: "Eine Radstrecke, die den Jungen vom Mann unterscheidet"- das kann ich nur unterschreiben- sicher die härteste Strecke die ich je fuhr.

In der T2 würfelte sich das Feld komplett neu. An der Spitze Erdinger Team Mitglied Andreas Fuchs, der den Grundstein mit einer spitzen Radleistung für seinen späteren Sieg legte, auf Rang 2. ein zerstörter Christian Birngruber der später aufgab, gefolgt von mir, mit Respektabstand Dejan Patrcevic, und Jürgen Stilgenbauer der leider ebenfalls nicht finishte. Auch die Laufstrecke hatte es in sich. 300HM mit Treppenlauf glich vom Bewegungsablauf mehr dem Radfahren. Temperaturen jenseits der 30° in ruhigen, schattenfreien Hanglagen. Herrlich.

Das Ziel erreichte ich dann mit schnellster Laufzeit mit nur 2min Rückstand auf einen sehr starken Sieger Andreas Fuchs. Das Podium kompletierte Dejan Patrcevic mit über 8min Rückstand auf mich. Nach dem "Rückschlag" in Saalfelden, konnte ich erneut zeigen, dass ich mit vielen Profis zumindest auf Augenhöhe bin.

Die Veranstaltung selbst war als Premierenveranstaltung top organisiert, eingebetet in der malerischen Umgebung mit einem wunderschönen Zieleinlauf an der Riva von Split. In Summe war es ein geglückter Saisonausklang mit ein paar netten Urlaubstagen im Anschluss. Sehr empfehlenswert und nur 7 Autostunden von Wien entfernt.

So far so good, und jetzt: Mut zum Formverlust!

Lg
Euer Philipp